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Der Begriff „Arterienverkalkung“ ist zwar weit verbreitet, führt aber eigentlich in die Irre. Unsere Blutgefäße setzen keinen Kalk an wie ein alter Wasserkocher; der Prozess ist weitaus komplexer.
Plaques: Die ungebetenen Gäste in der Gefäßwand
Es sind vor allem Cholesterin-Abkömmlinge, die sich in die empfindliche Innenwand der Arterien einschleichen. Dort bilden sie sogenannte arteriosklerotische Plaques. Das Problem dabei:
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Engpässe: Diese Ablagerungen verengen den Tunnel für das Blut. Die roten Blutkörperchen, die lebenswichtigen Sauerstoff transportieren, geraten ins Stocken.
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Die dünne Schutzschicht: Die Plaques liegen nicht offen im Blutstrom, sondern sind durch eine hauchdünne Zellschicht, das Endothel, abgetrennt.
Gefährlich wird es erst richtig, wenn diese Schutzschicht reißt. Dann entstehen Blutgerinnsel, die das Gefäß wie ein Pfropfen verstopfen können. Werden diese Gerinnsel mitgerissen, droht an anderer Stelle Katastrophenalarm: Im Gehirn führt dies zum Schlaganfall, im Herzen zum Infarkt.
Prävention: Das Schutzschild für deine Gefäße
Die gute Nachricht ist: Wir haben es selbst in der Hand. Neben dem Verzicht auf Nikotin und regelmäßiger Bewegung spielt die Ernährung die Hauptrolle beim Gefäßschutz.
Diese Vitalstoffe halten deine Adern geschmeidig:
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Vitamin C: Es ist der Baustoff für Kollagen, das die winzigen Muskelfasern der Gefäße elastisch und stabil hält.
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Magnesium & Alpha-Liponsäure: Unverzichtbare Helfer für die normalen Zellabläufe und den Schutz vor oxidativem Stress.
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Arginin: Diese Aminosäure ist ein wahrer Gefäßöffner. Sie liefert den Grundstoff für ein spezielles Molekül (Stickstoffmonoxid), das die Gefäße aktiv erweitert und so für einen besseren Durchfluss sorgt.