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Während Lumen (lm) lediglich die reine Power einer Lichtquelle beschreibt – also wie viel Licht sie insgesamt in alle Richtungen „raushaut“ – wird es bei der Beleuchtungsstärke (Lux) konkret.
Lux (lx) ist die Einheit, die direkt auf deiner Netzhaut (oder dem Nachttisch) ankommt. Man kann es sich wie eine Gießkanne vorstellen: Das Wasser in der Kanne ist der Lichtstrom (Lumen). Wie nass eine bestimmte Blume am Boden wird, hängt davon ab, wie weit die Kanne entfernt ist und wie breit der Strahl gestreut wird – das ist die Beleuchtungsstärke (Lux).
Die einfache Formel für den Alltag
Die Umrechnung ist simpel, solange man die Fläche kennt:
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1.000 Lumen auf 1 m² konzentriert = 1.000 Lux (Das ist helles Bürolicht, das dich wachrüttelt).
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1.000 Lumen auf 10 m² verteilt = nur noch 100 Lux (Ein sanftes, gedimmtes Leuchten).
Natürliche Lichtstärken im Vergleich
Um unseren Melatoninhaushalt nicht völlig aus dem Konzept zu bringen, lohnt ein Blick auf die Natur:
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Sternenklarer Himmel: 0,001 Lux (Absolut schlaffreundlich)
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Vollmondnacht: 0,25 Lux (Stört die innere Uhr kaum)
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Fernseher/Display: bis zu 1.500 Lux (Ein chemisches „Stoppsignal“ für deinen Schlaf)
Wer also besser schlafen will, sollte nicht nur auf die Watt- oder Lumen-Zahl seiner Lampen achten, sondern vor allem darauf, wie viel von diesem Licht am Abend tatsächlich in den Augen landet.
Hier ist eine Übersicht über die empfohlene Beleuchtungsstärke in verschiedenen Räumen:
| Raum / Bereich | Empfohlene Beleuchtungsstärke (Lux) | Wirkung auf den Körper |
| Arbeitszimmer / Büro | 500 – 750 lx | Fördert die Wachheit und Konzentration; hemmt Melatonin. |
| Küche / Bad | 200 – 300 lx | Gute Sicht für Tätigkeiten, wirkt aktivierend. |
| Wohnzimmer | 100 – 150 lx | Gemütliche Atmosphäre, ideal für den frühen Abend. |
| Schlafzimmer | 50 lx (oder weniger) | Signalisiert dem Körper: Die Melatonin-Produktion kann starten. |
| Nachtlicht / Flur | 1 – 5 lx | Ausreichend zur Orientierung, ohne den Schlafzyklus zu unterbrechen. |